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Es ist wieder soweit: Zeckenzeit!

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt sich gegen die FSME impfen zu lassen bzw. den Impfschutz aufzufrischen!

Bild: Zecke Ab einer Temperatur von ca. 5 - 8 Grad Celsius können Zecken unterwegs sein, dabei einen Menschen stechen und zwei gefährlich werdende Erkrankungen übertragen:

  • Die Borreliose, eine bakterielle Infektion, die Haut, Nervensystem und Gelenke betreffen kann. Diese Erkrankung kann erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden.
  • Die FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) eine durch ein Virus verursachte Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute. Risikogebiete in Deutschland befinden sich unter anderem in großen Teilen Bayerns, Baden-Württembergs sowie vereinzelt in Teilen Südhessens, Thüringens und Sachsens. Diese Erkrankung nimmt im Erwachsenenalter häufiger einen schwereren Verlauf und es gibt keine ursächliche Therapie dagegen. Im Risikogebiet sollten u. a. Kinder und Erwachsene die sich viel im Freien aufhalten und Personen die beruflich gefährdet sind gegen die FSME geimpft werden.

    Zum Aufbau des Impfschutzes sind 3 Impfungen erforderlich und danach Auffrischungsimpfungen im Abstand von 3 bzw. 5 Jahren.

    Weitere Informationen erhalten sie:

Wie schützen Sie sich vor Zecken und deren Stichen

  • Tragen Sie lange und hochgeschlossene Kleidung beim Spazierengehen (Hose in die Strümpfe stecken), meiden Sie den Aufenthalt in hohem Gras und Unterholz.
  • Benutzen sie insektenabweisende Mittel, sog. Repellentien (erhältlich in Drogerien, Apotheken), der Duft hält Zecken möglicherweise ab.
  • Das Tragen heller Kleidung ermöglicht das leichtere Auffinden von Zecken.
  • Nach einem Aufenthalt im Freien sollten Sie so früh wie möglich die Kleidung wechseln und den Körper sowie den behaarten Kopf gründlich nach Zecken absuchen.

Sie sind gestochen worden

  • Suchen Sie Ihren Hausarzt auf und lassen die Zecke entfernen und sich entsprechend beraten.
  • Sie können unter Beachtung bestimmter Regeln und mit geeignetem Werkzeug die Zecke selbst entfernen, danach sollte die Stelle des Stichs desinfiziert und über Tage bis Wochen beobachtet werden. Bei Auftreten einer Hautrötung und/oder grippaler Beschwerden unbedingt den Hausarzt aufsuchen.

Quellen:
RKI (Robert-Koch Institut), LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit), BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, zecken.de

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